Schade um Schorsch

Schorsch Kameruns Verdienste als Sänger der „Zitronen“ und Hörspiel-Autor sind beachtlich. Man darf bedauern, dass auch er (wie einige Gestalten, von denen man es eh erwartet) den anti-israelischen „Brief Kulturschaffender in Deutschland“ unterzeichnet hat. Es passt ins Bild, dass diese Leute sich selbst im Nazi-Jargon als „Kulturschaffende“ bezeichnen (siehe:Sternbergers „Wörterbuch des Unmenschen“).
In einem Interview mit Dradio Kultur äußert sich Kamerun zurückhaltend, er ist kein rabiater Antizionist, sondern vielmehr bewegt von einer absurden Friedenssehnsucht, die eher nach Kirchentag als nach Politik klingt. Westerwelle wird für seine irgendwie pazifistische Außenpolitik gelobt, die amerikanischen Angriff auf ISIS findet Kamerun nicht okay und „Terroristen“ will er die Dschihadisten auch nicht nennen.
Punk ist nicht tot, er redet nur bisweilen wie Margot Käßmann.


1 Antwort auf „Schade um Schorsch“


  1. 1 O hai let me wanna-be! pe Trilema - Un blog de Mircea Popescu. Pingback am 13. Oktober 2014 um 3:53 Uhr
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