Anlässlich des fünften Jahrestages der Ermordung Theo van Goghs durch Islamisten sei an dieser Stelle die hervorragende Dokumentation von Eshter Schapira empfohlen
Theo van Gogh/Ayaan Hirsi Ali: „Submission“
Geduld und Ironie
Anlässlich des fünften Jahrestages der Ermordung Theo van Goghs durch Islamisten sei an dieser Stelle die hervorragende Dokumentation von Eshter Schapira empfohlen
Theo van Gogh/Ayaan Hirsi Ali: „Submission“
Gerhard Scheit über Franz Neumanns Hauptwerk „Behemoth. Struktur und Praxis des Nationalsozialismus 1933–1944″ – Vortrag auf mp3
zudem zur Lektüre empfohlen: „Zwischen Leviathan und Behemoth“ in Phase 2. 30
Ausgehend von einer kritischen Theorie der Subjektkonstitution referiert Lars Quadfasel über die „sexualfeindliche Sexualität“ im Nazifaschismus und in der postfaschistischen Gesellschaft
-Vortrag auf mp3
siehe auch: Les Madeleines „Wenn Deutsche zu sehr lieben… “
Michel Dormal: “Terror und Politik.
Eine politische Analyse des Islamismus aus Sicht einer Kritischen Theorie von Antisemitismus und totaler Herrschaft“
Der Verlag bewirbt das soeben erschienene Werk folgendermaßen
Der islamistische Terrorismus ist seit den Anschlägen von New York eine vieldiskutierte Gefahr. Doch welcher Logik folgt der Djihad? Welche Rolle spielt dabei der Hass auf Juden und Israel? Werden die Selbstmordattentäter von Paradiesversprechen geleitet, oder instrumentalisieren sie die Religion für politische Anliegen? Diese Studie versucht, auf solche Fragen eine differenzierte Antwort zu liefern. Dazu wird ein Dialog mit den politischen Theorien von Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, Hannah Arendt und Claude Lefort entfaltet. Die Gewalt des Djihadismus und seine politische Ideologie wird dann als moderne Variante einer totalitären Bewegung entschlüsselt.
Das Buch sei an dieser Stelle insbesondere wegen seiner Auseinandersetzung mit Autoren in der Tradition der Kritischen Theorie wie Claussen, Postone oder Scheit mit Nachdruck empfohlen.
Der Krieg Israels gegen die islamofaschistische Hamas löst auch in der beschaulichen Kleinstadt in Südniedersachsen heftige Proteste aus. Nachdem bereits vergangene Woche etwa 100 Personen gegen Israel demonstriert hatten, wurde an diesem Samstag zu einer Kundgebung und einer Demonstration moblilisiert. Zu erster fanden sich gerade mal ein paar Dutzend Leute ein, Altstalinisten, Anhänger der Linkspartei und unerschütterliche Friedensfreunde, die nicht in Ruhe einschlafen können, ehe nicht der “Nahost-Konflinkt“ gelöst wird. An der anschliessenden Demonstration nahmen mehr als 300 Personen teil, combatpourliberte und cosmojl waren als embedded journalists mit von der Partie und haben das Elend auf einigen Photos dokumentiert.

Warum den Ausrichtern der Kundgebung die pro-Hamas Demonstration dann doch zu heftig war, weiß die Lokalzeitung zu berichten.
“Der manipulierte Antisemitismus während des Hitler-Faschismus war seinem Wesen nach gegen die Banken, die Geldsäcke, die Raffer gerichtet, nur mit dem falschen Bewußtsein. (…) In diesem Antisemitismus, der in das Volk reinmanipuliertworden ist, war die Sehnsucht nach dem Kommunismus …” Ulrike Meinhof
Joachim Bruhn über die RAF - mp3
An Halloween wird es gruselig in der beschaulichen Universitätsstadt an der Leine: Zombie-Autonome planen eine abendliche Zusammenkunft. Diskutiert wird über das zunächst durchaus honorige Anliegen, “Naziläden zu schließen“.
Es referiert allerdings eine Vereinigung, die mit mehr Militanz gegen “Antideutsche“ vorgeht als gegen Thor Steinar- Shops, das Antiimp Racket mit dem aparten Namen “zusammen kämpfen“, eine Fusion der linksvölkischen Gruppierungen AAM und GIS aus Magdeburg.
Deren Mitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, auf allen Eben, mit allen Mitteln antideutsche Bestrebungen in ihrem Homekiez zu unterbinden, auf dass Magdeburg “internationalistisch bleiben“ möge und gehen daher mit bewaffneten Überfaellen gegen Linke vor .
Wer erfahren möchte, welch tristes Klima eine derartige Querfront in Wort und Tat ermöglicht, dem sei der Beitrag “Magdeburg – Napoli “ aus Bahamas 53/2007 empfohlen.
Wer sich zudem dafür interessiert, wie man “das ewig braune Kacknest Magdeburg“ (Phase Zwei) gegen Antideutsche und Nazis verteidigt, dem sei der Vortrag “Ladenschluss“ in Göttingen nahe gelegt.
*update* Kundgebung
Freitag, den 31.10. – 19Uhr – Platz der Synagoge
„Kein Friede dem linken Antisemitismus“
angesichts der sommerlichen Trägheit nur ein kurze Empfehlung für das Wochenende

outdoor floor: blank johnson the 1st aka froods | dj sonniponni | de_cay
elctric basement: swingkid (hh – wasted rote youth) | dnl (b – asilektro/mutant house) | toni_torpedo (gö – ifts/unterschichtenelektro)
live the blue screen of death
Entwarnung- Prof. Dr. Arnd Krüger, als Sporthistoriker an der Uni Göttingen für Antisemitismus und Verschwörungstheorie zustaendig, hat keineswegs „gegen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis verstoßen“.
Die vom Präsidium eingesetzte universitäre Ombudskommission konstatiert, dass „sich der Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten als haltlos erwiesen hat“. Demzufolge darf Krügers These, die 1972 in München ermordeten israelischen Sportler seien freiwillig in den Tod gegangen, um die “Grundlage für die Verlängerung der Schuld Deutschlands gegenüber Israel” zu sichern, als solide wissenschaftliche Praxis gelten.

Den Kritikern Krügers, die wie Ilan Mor von der israelischen Botschaft von einer „Form des neu aufflackernden Antisemitismus in Deutschland, verpackt als Israel- Kritik“ sprechen, wird entgegnet: „Ein wissenschaftlich zulässiger Weg der Thesenbildung wird nicht durch eine wie immer geartete Missliebigkeit des gefundenen Ergebnisses desavouiert“.
Abschliessend verspricht der Präsident der Universität, Prof. Dr. Kurt von Figura, der „stolz auf die langjährige, fruchtbare Zusammenarbeit mit israelischen Forschern und Universitäten“ ist, dass man auch in Zukunft „klare Zeichen gegen Intoleranz, Rassismus und Antisemitismus setzen“ werde.
Aus dem Taz-Interview mit dem mad professor
Sie haben dort gesagt, die Sportler, die im Olympiadorf wohnten, seien Geheimdienstmitarbeiter gewesen.
Habe ich das gesagt?
Ja, ich zitiere: „Von den männlichen Mitgliedern des israelischen Teams waren nur Geheimdienstler, Reserveoffiziere und Freiwillige da. Außer der Ringer Moshe Weinberg.“
Ich muss sagen: Dafür habe ich keinen Beleg.
Warum wollen Sie an dem Thema dran bleiben?
Ich habe eins auf die Nase bekommen. Nicht wegen der These, sondern wegen ihrer Begründung. Die These, dass es vorab eine Warnung gab, die das Verhalten der Sportler beeinflusst hat, halte ich für tragfähig. Nur kann ich die so nicht veröffentlichen.
Dem Antisemiten ist keine Verschwörungstheorie zu grotesk, nahezu jedes historische Ereignis lässt sich mit dem Verweis auf finstere jüdische Machenschaften erklären. Der Antizionismus als geopolitische Reproduktion des Antisemitismus (Grigat) verweist auf Israel als Drahtzieher weltumspannender Komplotte und den Mossad als im Verborgenen wirkende Kraft.
Besonders reizvoll wird es für den Antisemiten darzulegen, warum auch jüdische Opfer letztlich auf zionistische Machenschaften zurückzuführen seien- beispielsweise in der Wahnvorstellung, die Shoa sei als deutsch- zionistische Tat zu verstehen.
Nun hat sich der Göttinger Sporthistoriker Arnd Krüger an die Aufgabe gemacht, die Hintergründe des Attentats auf die israelische Olympiamannschaft 1972 zu erhellen und stiess dabei auf die Blutspur des Mossad.
Der israelische Geheimdienst informierte die Sportler über den geplanten Angriff palästinensischer Terroristen, die elf Israelis starben, so Professor Krüger, um der israelischen Sache zu dienen.
Ein Einblick in die Wahnwelt des Göttinger Sporthistorikers findet sich im Deutschlandfunk
via MoG
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